Beziehungspause: 5 Wichtige Regeln

Deine Beziehung steckt gerade richtig in der Sackgasse und du bist hin- und hergerissen.

Ihr habt schon so viel probiert, um zurück ins Glück zu finden, aber nichts hat eure Liebe und euren Alltag wieder in Schwung gebracht. 

 

Sollst du deinen Partner verlassen oder hilft vielleicht eine Trennung auf Zeit?

Vielen Paaren hat so eine Beziehungspause schon geholfen und neue Impulse gebracht.

Hier liest du, welche Grundregeln du für eine erfolgreiche Beziehungspause beachten solltest und bekommst gleich noch weitere Tipps, damit deine Liebe noch einmal eine neue Chance erhält!

Wichtig:

Viele Beziehungen erreichen im Laufe der Zeit – oft nach einigen Jahren – einen toten Punkt.

Die Luft ist raus. Streitereien häufen sich, die Partner begegnen sich mit Desinteresse.

Für ein glückliches Miteinander reicht es schon lange nicht mehr, aber der Graben ist auch nicht so groß, dass nur eine Trennung als logischer Schritt erscheint. 

Hier kommt die Beziehungspause ins Spiel!

Geh sie aber nicht einfach nach dem Motto an:

„Gut, dann probieren wir das eben auch noch …“

Eine Trennung auf Probe will mit Vor- und Nachteilen genau überlegt sein.

Gerade bei Dauerzoff zwischen euch bringt euch die Pause zunächst einmal Ruhe.

Der Abstand kann helfen, dass ihr beide euch wieder der Vorzüge des anderen und eurer Liebe bewusst werdet. Er gibt euch beiden Raum, damit ihr auch euch selbst wieder etwas neutraler sehen könnt:

Was erwartest du eigentlich vom Leben und eurer Partnerschaft?

Aber:

Dazu muss auf beiden Seiten die Bereitschaft bestehen!

Allein die Liebespause ändert ansonsten gar nichts!

Im Gegenteil:

Die Auszeit vom Partner kann dann durchaus ihre Reize als Probelauf für ein neues Single-Leben entfalten und wird schließlich zur Trennung auf Raten.

Damit das nicht passiert, achtest du am besten auf die folgenden Grundregeln.

Denn eine erfolgversprechende Beziehungspause kann kein Urlaub sein, wo ihr beide tun und lassen könnt, was ihr wollt. 

5 Grundregeln für eine Beziehungspause

1. Klare Absprachen

Mit Ausnahme von Notfällen muss in dieser Zeit immer Funkstille zwischen euch herrschen.

Ihr könnt euch dabei gegenseitig anderweitige Abenteuer gestatten, aber wahrscheinlich verstärkt das die Krise nur.

Vereinbart besser Treue in der Beziehungsauszeit.

Ein dritter wichtiger Punkt ist dann die Kommunikation nach außen. Habt ihr Kinder, steht es an oberster Stelle, dass die möglichst wenig darunter leiden und eure Entscheidung einigermaßen verstehen können.

Aber auch Freunden und der weiteren Familie müsst ihr eine einvernehmliche Erklärung für euren Schritt geben und diese gemeinsam überlegen.

2. Dauer einer Beziehungspause

Ein paar Tage helfen hier niemandem, weil der Zeitraum für die vielen tiefen Gedanken, die ihr euch jetzt machen wollt, zu kurz ausfällt.

Sechs Wochen sind in etwa das Minimum für eine Trennung auf Zeit.

Mehr als sechs Monate solltet ihr aber nicht einkalkulieren.

Sonst steigt das Risiko des Auseinanderlebens zu stark an.

3. Fragen, die ihr beantworten müsst

Es ist sinnvoll, wenn du und dein Partner die Trennungszeit anhand einiger Fragen zu euren Gefühlen und Gedanken auf einheitlicher Basis beobachtet.

Das erleichtert den Austausch danach und gibt jedem mehr Klarheit.

– Was fühlst du, wenn du in der Liebespause an deinen Partner denkst?
– Wärst du bereit, die Uhr noch einmal zurückzudrehen, zu vergessen und zu verzeihen?
– Was wünschst du dir zukünftig oder generell von Partner und Partnerschaft?
– Was muss sich dafür bei euch auf beiden Seiten alles ändern?

Und:

– Was willst und kannst du dafür tun?

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4. Die Aussprache danach

Antworten auf diese Fragen, aber auch andere Gedanken zu eurer Vergangenheit und Zukunft werden dann zum Inhalt des ersten Treffens nach der Trennung auf Zeit.

Für dieses Treffen passt am besten eine ruhige und neutrale Umgebung.

Besprecht alles Punkt für Punkt.

Sei dabei offen und ehrlich!

Ihr solltet euch jeweils ausreden lassen. Falls das Gespräch aber zu emotional dafür wird, vereinbart einen festen Ablauf.

Zum Beispiel redest erst du drei, vier oder fünf Minuten, danach er usw.

Denk dran:

Nach diesem Gespräch dürfen keine Fragen oder Probleme mehr unbeantwortet im Raum stehen.

Alles muss – auf die eine oder andere Weise – geklärt sein.

Vorher oder spätestens jetzt solltet ihr beide eine Meinung haben, ob es einen Neuanfang für die Partnerschaft geben kann oder nicht.

Die Entscheidung fällt oder ist gefallen!

5. Entscheidung akzeptieren

Wollt ihr es noch einmal miteinander probieren, beginnt jetzt die Arbeit an der Beziehung und an euch. Kompromisse und Verständnis sind gefragt.

Habt ihr euch zusammen für die Trennung entschieden, macht es dieser bewusst und mit Abstand getroffene Konsens einigermaßen leicht, nun friedlich ein neues Leben zu beginnen.

Schwieriger wird es, wenn nur einer von euch in diesem Moment die Trennung will …

Es ist leicht gesagt:

So schwer es fällt, diese Entscheidung musst du oder dein Partner akzeptieren. Weitere Diskussionen, Bitten, Betteln bringen nun nichts mehr, da der Entschluss des anderen mit ausreichend Zeit gereift ist und nicht mehr spontan ausfällt.

Ihr kommt zu keinem klaren Ergebnis?

Auch das kann passieren. Eventuell hilft dann noch eine Paartherapie, die durch den neutralen Blickwinkel eines geschulten Dritten die entscheidenden Perspektiven eröffnet.

Noch mehr Tipps für die Beziehungspause

Was tun bei gemeinsamer Wohnung?

Du oder er schläft auf dem Sofa und ansonsten geht ihr euch aus dem Weg?

Das ist zu wenig für die notwendige Denkpause einer Trennung auf Probe.

Einer muss ausziehen – eventuell zu Freunden oder Familie oder aber in eine eigene Wohnung.

Die gibt es fast immer irgendwo in der Nähe für wenige Wochen oder Monate möbliert zu mieten.

Was kostet eigentlich eine Beziehungspause?

Auch der finanzielle Aspekt einer solchen Pause in der Beziehung will bedacht sein.

Eine zusätzliche Miete mit sämtlichen Nebenkosten, doppelte Haushaltsführung mit Lebensmitteln etc. – da kommt einiges zusammen.

Falls du oder dein Partner das nicht einfach aus dem Ärmel schütteln können, ist es nur fair, wenn ihr diese Ausgaben aufteilt.

Ist ein bisschen Kontakt nicht doch erlaubt?

Grundsätzlich: nein!

Die einzigen Ausnahmen bilden Notfälle oder Kinder.

Für die einigt ihr euch auf ein oder zwei Treffen pro Woche in neutraler Umgebung.

Vereinbart dazu klare Regeln:

die Kinder und Belangloses dürfen immer Gesprächsthema sein.

Eure Probleme bleiben aber noch außen vor.

Wie sagst du es den Kindern?

Kinder verstehen mehr, als wir oft glauben.

Deswegen sprichst du am besten offen und ehrlich mit ihnen.

Vergleich deine Partnerschaft mit einer Freundschaft, was den Kleinen schon früh ein Begriff ist.

Sag ihnen beispielsweise, dass Mama und Papa etwas Neues ausprobieren wollen, weil die Freundschaft zuletzt nicht mehr so toll war.

Lass dabei deine Gefühle und Überzeugung sprechen:

dieses Ausprobieren ist eine echte Chance!

Ist Sex erlaubt?

Ein schwieriges Thema.

Eigentlich widerspricht die Intimität von Sex dem Leitmotiv einer Beziehungspause, weil dabei kaum Abstand gewonnen wird oder Gedanken und Gefühle beeinflusst werden können.

Das müsst ihr aber letztlich genauso selbst entscheiden wie die Frage der Treue während der Trennung auf Zeit.

Wie sieht es mit gemeinschaftlichen Verpflichtungen aus?

Familienfeiern oder der bereits gebuchte Urlaub stehen einer Trennung auf Probe oft im Weg.

Einigt euch, was ihr wahrnehmen wollt oder absolut müsst.

Je früher diese Verpflichtungen in der Beziehungspause anstehen, desto eher behindern sie das Abstandnehmen voneinander.

Gerade ein gemeinsamer Urlaub zu Beginn der Trennungszeit ist wenig hilfreich. 

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In aller Kürze: Beziehungspause, aber richtig

Eine Trennung auf Zeit hat schon manche angeschlagene Partnerschaft wieder geheilt.

Wichtig ist, dass du mit deinem Partner dazu klare Regeln vereinbarst.

Die Trennung zur Probe sollte nicht kürzer als sechs Wochen und nicht länger als sechs Monate ausfallen.

Ihr braucht Abstand, sollt euch aber nicht auseinanderleben. Kontakte sind mit Ausnahmen – Kinder oder Notfälle – verboten.

Macht euch in Ruhe Gedanken, was sich alles ändern soll. Werdet euch dabei klar, was ihr noch für den anderen empfindet und was ihr tun könnt und wollt, damit ihr wieder glücklich werdet.

Vorab müssen auch viele praktische Dinge geklärt werden:

Muss eine zweite Wohnung her?

Wie geht ihr mit gemeinsamen Verpflichtungen um?

Was sagt ihr Kindern, Familie und Freunden?

Im Anschluss tauscht ihre eure Gedanken aus.

Die Entscheidung für einen Neubeginn der Partnerschaft braucht dann ernsthaften Einsatz.

Will sich nur einer von euch trennen, muss der andere auf diese Entscheidung gefasst sein und sie akzeptieren lernen.

Martin Mazur
 

Martin Mazur ist Gründer und Autor von "Mr. Right finden". Mit diesem Projekt hilft er vielen jungen Frauen dabei, endlich den richtigen Partner zu finden und diesen an sich zu binden.

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